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Teiritz  

EXKURSIONSBERICHTE
Teiritz Berichte

STEINE UND GRILL IM FOSSILIENSTEINBRUCH ERNSTBRUNN

Ein Bericht von Erich Nowack

Am Samstag den 9. Juni 2018 trafen wir uns am Hauptplatz in Ernstbrunn. Von dort ging es in den stillgelegten Bruch hinter dem Tierpark. Nach einer kurzen geologischen Erklärung von mir ging es an die Arbeit. Hanns hat laufend Blöcke aus der Wand gebrochen und Walter hat sie mit seinem Bohrhammer zerlegt. Bei dementsprechendem Einsatz ist doch etliches gefunden worden. Zu Mittag haben wir dann gerillt und die Wölfe haben dazu geheult. das Wetter hat auch mitgespielt,nach dem Essen ist es richtig heiß geworden. Ca.gegen 16 Uhr sind die meisten nach Hause gefahren.
Man kann dort jederzeit bedenkenlos sammeln und der Schranken ist immer offen.

 

PRESSEKONFERENZ IN DER FOSSILIENWEIT

Ein Bericht von Erich Nowack

Am 18. Mai 2018 fand in der Fossilenwelt in Stetten eine Pressekonferenz anläßlich unserer Sonderschau "145 Mill. Jahre Ernstbrunner Kalk " statt. Anwesend war Bgm. Chr. Gepp, Koneuburg, Bgm. Horst Gangl, Ernstbrunn, eine Dame von der NÖN, eine Dame von den Bezirksblätter und ein Herr von der Korneuburger Rundschau, Fr. Mag. Ursula Artner-Rauch, Geschäftsführerin der Fossilienwelt und wir drei: Walter Luft,Peter Schebeczek und Erich Nowack haben unserse schönsten Fossilien zu Verfügung gestellt, die man in einer großen Glasvitrine bestaunen kann. Unter anderem hat Peter eine Diceras mit einer Höhe von ca. 25 cm. zur Verfügung gestellt. Außerdem Schneckensteinkerne,Muschelsteinkerne,Ammoniten,Einzelkorallen,Seeigel und vieles mehr.

Die Sonderaustellung kann man während der Öffnungszeiten jederzeit sich anschauen. Vereinsmitglieder mit gültigem Ausweiß haben kostenlosen eintritt, die Schau ist bis Oktober noch zu sehen. Neues in der Fossilienwelt: Unter anderem macht Andi (Hausmeister) Führungen im Gelände mit anschließendem Wüstelgrillen. Nähere Informationen auf Fossilienwelt Weinviertel at.

DINOSAURIERPARK IN KORNEUBURG

Ein Bericht von Erich Nowack

Eine deutsche Firma hat einen DINOPARK in einem Waldstück an der Donau aufgestellt. Zu sehen sind ca. 70 lebensgroße DINOS aus der Kreidezeit,alle mit ausführlicher Beschreibung und manche auch beweglich. Im Naturhistorischem Museum sieht man nur Skelette,hier das komplette Tier. Übrigens: T.Rex, der in Amerika gelebt hat,war nicht das größte fleischfressende Saurier, sondern Spinosaurus,gelebt in Nordafrika mit einer Länge von 18 Metern und ein Gewicht von 9 Tonnen. Bei der Kassa hat mich die Dame darauf aufmerksam gemacht, das ich mich nicht auf die Tiere setzen darf, da haben wir beide lachen müssen. Noch bis Oktober geöffnet. Sehenswert!!!

 

Teiritz 15-18

SENSATIONELLER FUND IM KORNEUBURGER BECKEN

VERSTEINERTES HOLZ MIT FAST 12 Kg !

Ein Bericht von Erich Nowack im Februar 2018



Die Vorgeschichte: Ein Freund von mir, der in Wetzleinsdorf wohnt,hat mir vor etwa zwei Jahren eine Fundstelle von versteinertem Holz bei Hipples gezeigt. Ich bin im Herbst immer dort gewesen und habe auch immer was gefunden. Er geht mit seinem zehnjährigen Sohn auch die Felder ab, auf der Suche nach Schnecken. Vor kurzer Zeit hat er eine Stelle gefunden,wo es auch versteinertes Holz gibt, in der Nähe von Gr. Rußbach. Diese beiden Fundstellen sind ca. einen Kilometer von einander entfernt. Ich habe beide Fundpunkte sozusagen verbunden und bin einfach losgegangen und habe Feld für Feld in einer Breite von etwa fünfzig Meter genau abgesucht.

Ein Bauer kam mit seinem Traktor vorbei und fragte, ob ich etwas verloren hätte,weil ich den Boden so genau absuche. Ich habe ihm das genau erklärt und fragte ihn, ob er schon in der Fossilienwelt war. Nein sagte er,aber er wird sich das einmal anschauen. Ich bin auf fast jedem Feld fündig geworden, denn wo man Holz findet ist ein immer ein rötlicher Sand vorhanden. Plötzlich stand ein kleines Stück aus dem Boden heraus und ich habe angezogen. Aha,das geht ja gar nicht heraus. Mein Auto stand zehn Felder weiter entfernt und ich hatte nur einen Kübel bei mir. Mit Fußtritten und Hilfe meiner Gummistiefel ist die Operation gelungen. Da habe ich aber schön geschaut. Ich sammle seit vierzig Jahren,aber so ein Trumm habe ich noch nicht gefunden. Dann schleppte ich das Stück bis zum nächsten Feldweg und holte mein Auto. Daheim angekommen,auf die Personenwaage gelegt: 12,5 Kg. Was nun? Wolfgang Sovis habe ich angerufen und er hat gesagt,ich soll es einmal liegen lassen damit es austrocknen kann. Nach fünf Tagen habe ich gesehen,das es sehr stabil ist, und habe es gewaschen. Jetzt nur mehr 11,6 Kg. Am nächsten Tag fuhr ich nochmals hin und fand im Umkreis von zwanzig Metern Bruchstücke die dazugehört haben. Das Korneuburger Becken ist das am Besten erforschte Gebiet der Welt. Ich habe in der Nach dann sehr schlecht geschlafen.

Genauere Auskunft über Fundstellen im Korneuburger Becken findet man in dem Buch ,, Das Karpat des Korneuburger Beckens", Teil 1. Dieser Fund fällt unter die Kategorie ,,Boden schätze".

Das Fundgebiet sind die Felder mit der Ortschaft Hipples,im Hintergrund die Leiser Berge.

In einer Obststeige noch voll mit Erde


Das habe ich auch gefunden

Der glückliche Finder

 

 

EIN NACHMITTAG IN WANZENAU MIT GABI UND WOLFGANG JUNGWIRTH


Ein Bericht von Erich Nowack Jänner 2018


Ende Jänner, strahlender Sonnenschein und zehn Grad plus. Nach dem Mittagessen fuhr ich nach Leitzersdorf, holte die beiden ab, vorbei an der noch im Winterschlaf liegenden Rosenburg ging es nach Wanzenau. Dort angekommen fragte ich den Bauern, ob ich meinen Wagen auf seinem Grundstück abstellen kann und ob wir auf den Feldern suchen dürfen. „Ja, ja, sagte er und ihr Auto können sie dort beim Stromkasten abstellen.“ Grundsätzlich sollte man bei so bekannten Fundstellen immer fragen. In einem so kleinen Ort kennt jeder jeden und die Leute wissen auch wem die Felder gehören.
Vom Bauern den Weg, bis zum zweiten Feld rechts, das ist die Fundstelle.(ca.150 Meter). Im zweiten Drittel geht eine Stromleitung über das Feld. Das meiste findet man auf der höchsten Stelle des Feldes, auf der linken Seite bei einer kleinen Buschgruppe, wo das Feld wieder bergab geht. Zu finden sind Jaspisstücke in den Farben von hellem Gelb, Ocker, bis hin zum dunklen Rot. In den Jaspisstücken befinden sich Hohlräume mit kleinen Chalzedonkristallen. Durch die Humussäure und die Verwitterung sind die Steine oberflächlich angegriffen. Innen jedoch schön in der Farbe (gutes Schleifmaterial). Ich hatte zwei Kübel mit, die ich mit Steinen anfüllte. Gabi suchte den Boden ganz genau ab und hat auch etwas besonderes gefunden. Pyropkristalle in Jaspis. Am späteren Nachmittag gingen wir wieder zurück zum Auto. Der Bauer kam noch mit seinem Traktor vorbei und fragte: ,,Habt ihr was gefunden?´´ „Ja“, sagte ich und bedankte mich noch. Anschließend sind wir noch südlich von Wanzenau einige Felder abgegangen auf der Suche nach Rosenquarz, haben aber nichts gefunden. Bei Vollmond fuhren wir wieder heim, Gabi und Wolfgang brachte ich wieder nach Leitzersdorf und ich war um sieben Uhr zuhause. Meine Stücke habe ich noch nicht gewaschen, denn meine Gartenwasserleitung ist noch nicht aufgedreht.


Aufgeschlagener Jaspis
Foto Erich Nowack

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Gaby und Wolfgang beim Jaspis-Suchen
Foto Erich Nowack

Einen schönen bunten Jaspis hat Wolfgang gefunden
Foto Wolfgang Jungwirth(web-master-jungwirth@gmx.net)

 

zweifärbiger Jaspis
Foto Erich Nowack

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diesen Brocken haben wir nicht mitgenommen
Foto Erich Nowack

Gabi bei der Suche, im Hintergrund die Stadt Horn
Foto Erich Nowack

geschliffen und poliert
Foto Wolfgang Jungwirth

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geschliffen und poliert
Foto Wolfgang Jungwirth


Chalzedon in Jaspis
Foto Wolfgang Jungwirth(web-master-jungwirth@gmx.net)

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Teiritz 61

 

eiritz Nr.

Exkursionen 2017 Exkursionsberichte Teiritz 60

 

Eine Geschichte von Roswitha Breitenfellner über Stein und Grill am 10.Juni 2017 im Steinbruch Hengl in Limberg:

 

Vereinsadresse:
2100 Korneuburg
Eberlegasse 20/3

www.mifo-austria.at
Kontakt: info@mifo-austria.at

Vereinsmitglied und Webmaster: Ing.Wolfgang Jungwirth www.mineralien-jungwirth.at

Webmaster-Email: Ing.Jungwirth

Obmann: Mag. Richard Steyrer
Obmann Stellvertreter: Mag. Dietmar Landkammer

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